Portwein-rota do vinho do porto portugal

Porto-Portwein
Ein kleines Portwein-Einmaleins

Was ist eigentlich Portwein?

Vinho do Porto, wie der Portwein auf Portugiesisch heißt, ist eine weltweit geschützte Bezeichnung für Weine aus der portugiesischen Weinbauregion Douro, die zwischen 19 % Vol und 22 % Vol an Alkohol haben. Alle Portweine besitzen eine DOC-Klassifizierung. Weinreben die aus anderen Weinbauregionen stammen dürfen gemäß dem geltenden DOC-Regelwerk nicht für die Herstellung von Portwein verwendet werden. Überwacht und geregelt wird der Weinbau im Douro und die Portweinherstellung vom Instituto dos Vinhos do Porto e Douro (IVDP). Mehr Informatione zur Geschichte des Portweins findet man hier.

Bei der Portweinherstellung wird der Fermentationsprozess der Trauben, also die Umwandlung von Zucker in Alkohol während der alkoholischen Gärung, nach etwa drei Tagen, durch die Zugabe von Alkohol mit rund 77 % Vol unterbrochen. Der hochprozentige Alkohol muss aus weißen Traubenmost destilliert werden. Auf 0,8 Liter Wein werden etwa 0,2 Liter des Brandys hinzugegeben. Durch die Zugabe dieses hochprozentigen Alkohols sterben die Hefen ab, welche den Zucker im Traubensaft in Alkohol umwandeln. So bleibt im Portwein ein recht hoher unvergorener Anteil an Restzucker zurück, der dem Vinho do Porto seinen likörigen Geschmack verleiht. Die süßen Geschmacksnoten stammen also nicht wie bei vielen Likören von später zugefügtem Zucker, sondern von den Trauben selbst.

„Es gibt nicht den einen Moment für ein Glas Portwein, aber sicher gibt es einen passenden Port für jeden Moment“.

Dieses portugiesische Sprichwort unterstreicht recht gut die ungeheure Fülle an den verschiedensten Ports. Die Anzahl der denkbaren Portweinvariationen ist theoretisch nahezu unendlich groß. Denn Port ist immer ein Cuvée, besteht also immer aus Weinen aus verschiedenen Rebsorten. Zudem dürfen für viele Portweinsorten, Portweine verschiedener Jahrgängen verwendet werden. Die Portweine können zudem von verschiedenen Quintas stammen, also von verschiedenen Herstellern. Die denkbaren Möglichkeiten einen Portwein herzustellen sind deswegen nahezu grenzenlos. Die Portweinhäuser sind stets bemüht eine konstant hohe Qualität über die Jahre hinweg zu erzeugen. Auch versucht man, eine individuelle, für die Portweinmarke spezifische Geschmacksrichtung zu schaffen und zu halten.

Artikelübersicht

Die vier bekanntesten Portweinsorten?

Es gibt eine Vielzahl von Portweinsorten. Zuerst werde ich auf die vier bekanntesten Portweinsorten vorstellen. Grundlage für die Einteilung in die vier Portwein-Stile sind die Herstellung, die Färbung des Portweins und seine geschmacklichen Eigenschaften.

Der Portwein Ruby – Porto Ruby

Die Herstellung von Ruby Portwein

Die Ruby Ports zählen zu den Klassikern unter den Portweinen. Ruby Portweine werden in großen, bis zu 100.000 Liter fassenden Eichenfässern ausgebaut. Modern ausgestattete Portweinhersteller verwenden auch INOX-Stahltanks. Die Größe der Fässer verhindert einen schnellen Oxidationsprozess und einen intensiven Übergang von Aromen aus dem Holz in den Wein. Man verwendet für Ruby Port die großen Fässer, weil damit eine relativ kleine Fasswandfläche auf eine recht große Menge an Flüssigkeit trifft. Ein Vinho do Porto Ruby bleibt meist nicht länger als drei Jahre im Fass oder im INOX-Tank. Wegen der eingeschränkten Oxidation im Fass haben Ruby Ports auch Potential, sich in der Flasche weiterzuentwickeln. Es kann sich also lohnen, hochwertige Rubys einige Jahre zu lagern.

Aussehen und Geschmack von Ruby Ports

Sie charakterisieren sich in ihrem Erscheinungsbild durch ein tiefes, sattes und dichtes Rubinrot. Durch die typische Lagerung des Ruby Portweins bleiben die natürlichen Charakteristika erhalten. Sie erhalten ihren ursprünglichen reichen und kräftigen Charakter und zeigen starke fruchtige Aromen von roten Früchten. Ruby Ports haben meist einen mittelstarken Abgang. Nach dem Öffnen sollten Ruby Portweine relativ schnell aufgebraucht werden, weil sie geöffnet sehr schnell nachoxidieren und dadurch stumpf schmecken und an Geschmacksvariationen einbüßen.

Ruby Portweine Reserva

Reserva Ruby Ports sind eine exklusivere Sorte unter den Ruby Ports. Zu ihrer Herstellung werden die besten Ruby Portweine verschiedener Jahrgänge geblendet. Ruby Reserva werden meist aus den Trauben jüngerer Rebstöcke hergestellt. So entstehen besonders fruchtige Portweine mit mittlerem Körper. Ruby Reservas haben ein sattes Rubinrot. Sie haben den Charakter von jungen fruchtigen Weinen, sind dabei intensiv, gehaltvoll, vielseitig und rund im Geschmack.

Vintage Ports – Vintage Portweine

Unter den Ruby Ports stechen die Vintage Portweine heraus. Vintage Ports werden wie Ruby Portweine hergestellt. Ein Vintage Port wird aber lediglich aus Spitzenjahrgängen und den besten Traubenqualitäten dieses Jahrgangs hergestellt. Vintage Portweine sollten immer mindestens fünf bis zehn Jahre in der Flasche gelagert werden. Ihre hohe Qualität lässt es bei sachgemäßer Lagerung immer zu, dass sich die Weine weiterentwickeln und dabei eine Symphonie an komplexen und intensiven Aromen entwickeln. Der Vintage Port gilt als der König der Portweine. Hier gilt nach dem Öffnen umso mehr: den Portwein schnell aufbrauchen.

Mehr Informationen zu Vintage Portweinen findet ihr hier.

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Die Quinta de la Rosa ist einer der bekanntesten kleinen Portweinproduzenten. © Thomas Veit

Late Bottled Vintage Portweine – LBV

Late Bottled Vintage Ports sind eine weitere eher exklusive Portweinsorte. Auch Sie werden im Prinzip wie Rubys hergestellt, lagern aber deulich länger im Fass. Eben wegen der späteren Abfüllung wurde dieser Portweintyp mit dem Attribut „Late Bottled“ (engl.: spät abgefüllte) versehen. Die Fässer sind dabei deutlich kleiner, als die sehr großen Holzfässer, die für die Herstellung von einfachen Ruby Ports verwendet werden. LBV Ports reifen also auch im Fass. Für diese Portweinesorte verwendet man, wie für klassische Vintage Ports, hochwertige Trauben aus einem Jahrgang. Die Preise für Late Bottled Vintage Portweine sind deutlich moderater als für Vintage Ports. Mehr Informationen zu dieser Portweinsorte gibt es hier.

Der Portwein Tawny – Porto Tawny

Die Herstellung von Tawny Portwein

Der Porto Tawny ist der zweite Klassiker unter den Portweinen. Tawny Portweine lagern in Eichenfässern mit einem Fassungsvermögen, das meist zwischen 250 Liter und 750 Liter variiert. Für Tawny Portweine werden kleinere Fässer verwendet, weil man so die Oxidation der Weine beschleunigen will und den Austausch von Holzaromen mit dem Wein intensivieren möchte. Nimmt man kleinere Fässer steht einer kleinen Menge an Flüssigkeit einer relativ größeren Fassfläche gegenüber. So kommt es zu mehr Kontakt zwischen Flüssigkeit und Fasswand. Mehr Kontakt bedeutet sowohl mehr Austausch von Sauerstoff zwischen Fass und Flüssigkeit, also erhöhte Oxidation des Weins im Fass, als auch einen erhöhten Übergang von Aromen aus dem Holz in den Wein. Tawny Portweine lagern mindestens drei bis fünf Jahre im Fass.

Aussehen und Geschmack von Tawny Ports

Tawny Ports zeigen wegen diesem Herstellungsprozess immer ein dunkles, lohfarbens, oxidiertes Rot, meist mit einem leichten Spiegel. Man sieht ihnen ihre Reife auf den ersten Blick an. Tawnys besitzen komplexe subtile Aromen nach Trockenfrüchten, Pflaume, Vanille und Karamell. Ihr Abgang ist intensiv und mächtig. Im Bouquet sind Tawnys intensiv likörig. Da Tawny Ports bereits im Fass reifen, ist es meist wenig lohnenswert, sie in der Flasche zu Hause zu lagern. Tawny Portweine sind in der Regel bereits im Fass voll entwickelt. Da sie nach dem Öffnen kaum mehr nachoxidieren, können Tawny Ports in der Regel problemlos mehrere Tage bis Wochen nach dem Öffnen getrunken werden, ohne dabei merklich an Qualität zu verlieren.

Tawny Portweine mit Altersangabe

Tawny Ports findet man mit Altersangaben von 10 Jahren, 20 Jahren, 30 Jahren und selten 40 Jahren. Man könnte nun denken, dass ein 10 Jahre alter Tawny Portwein aus Portweinen gemacht ist, die alle 10 Jahre im Fass gelagert wurden. Dem ist aber nicht so. Portweine sind immer Blends bzw. Cuvées aus verschiedenen Rebsorten und meist auch von Jahrgängen. Die Klassifizierung „10 Jahre“ steht für einen Geschmacksstil beim Portwein, d. h. man hat sich darauf geeinigt, dass ein Tawny Portwein mit der Klassifizierung 10 anos (10 Jahre) bestimmte geschmackliche und auch visuelle Eigenschaften aufweisen muss. Im Klartext heißt dies, dass ein Vinho de Porto, Tawny, 10 Anos aus einer Mischung von Portweinen bestehen kann, von denen einer 5 Jahre alt ist, der andere 8 Jahre und wieder ein anderer 15 Jahre. Das hört sich erst mal seltsam an, ist aber bei genauerem Hinsehen dennoch ein sehr streng regulierter Ablauf.

Portweinkontrolle durch das Instituto dos Vinhos do Porto (IVDP)

Die Portweinkellereien dürfen nicht jeden Tawny Port nach ihrem Gutdünken auszeichnen. Vielmehr schicken die Kellereien Portweinmuster an das Instituto dos Vinhos do Porto (IVDP), einer unabhängigen staatlichen Kontrollinstanz. Das IVDP prüft dann die sensorischen, visuellen und chemischen Eigenschaften eines jeden Portweins nach den geltenden Kriterien. Die Kellereien stellen somit eher eine Art Antrag beim IVDP, z. B. einen Tawny Portwein mit einer bestimmten Klassifizierung vertreiben zu können. Das IVDP bestätigt nach seiner Prüfung die Einstufung der Kellerei oder der Antrag wird abgelehnt. Dann gibt es kein Garantie-Siegel vom IVDP und der Tawny Port darf nicht unter der angefragten Klassifizierung vertrieben werden. Beim IVDP werden jährlich 6000 bis 7000 Muster eingereicht, wovon vier Prozent bis fünf Prozent abgelehnt werden. Es gibt nicht wenige Portweinhersteller, die bei privaten Führungen über die strengen Richtlinien des IVDP klagen.

Details und weiter Informationen zum Portweininstitung gibt es in diesem Artikel.

Instituto dos vinhos do porto

Das Portweininstitut – Instituto dos Vinhos do Douro e do Porto – überwacht die Portweinherstellung.

Tawny Portweine 10 Jahre

Tawny Ports 10 anos besitzen eine ziegelrote Farbe und haben Aromen von getrockneten exotischen Früchten mit subtilen Noten nach orientalischen Gewürzen, wie Zimt und Nelken.

Tawny Portweine 20 Jahre

Tawny Ports 20 anos zeigen eine rötliche bis bernsteingoldene Farbe. Diese Portweine besitzen eine üppige Vielfalt an Aromen. Darunter stechen komplexe reife Fruchtaromen von Trockenfrüchten und Noten von gerösteter Vanille hervor. Die feinen Holznoten runden den Geschmack ab.

Tawny Portweine 30 Jahre

Für Tawny Ports 30 anos werden besonderes hochwertige Tawny Ports mit erhöhter Lagerfähigkeit als Basis verwendet. Die Oxidation der Portweine im Fass wird bei Tawny Portweinen der Qualität 30 Jahre sehr vorsichtig gesteuert. Die Fruchtnoten entwickeln sich dabei konzentrierter und komplexer. Tawny Ports 30 anos besitzen häufig feine Geschmacksnuancen von Honig, exotischen Gewürzen und getrockneten Aprikosen. Die Aromafülle und die Komplexität von Tawny Ports 30 anos ist überwältigend.

Tawny Portwein 40 Jahre

Eine höhere Qualitätsstufe als die 40 Jahre gibt es bei den Tawny Ports nicht. Tawny Portweine 40 Jahre sind wunderschöne und komplexe Weine. Sie explodieren beinahe im Mund und hinterlassen einen Eindruck von 1000 und einem Geschmack. Die Aromafülle eines Tawny Ports 40 Jahre vernebelt die Sinne. Man findet diese Portweine eher selten.

Tawny Portweine Colheita

Colheita Tawny Ports entstehen aus Portweinen eines Jahrgangs und es wird dafür hochwertige Traubenqualitäten verwendet. Diese Portweinsorte ähnelt dabei den Tawny Ports mit der Klassifizierung 10 Jahre bis 20 Jahre, ist dabei aber oft eleganter und vielschichtiger, was ihre Aromen angeht. Colheita Tawnys werden mindestens sieben Jahre im Eichenfass ausgebaut. Seltene Colheita Tawnys werden bis zu 100 Jahre im Fass ausgebaut. Dabei wird auf langsame Oxidation gesetzt. Die Färbung der Conheita Portweine reicht von rot-golden bis gold-blond. Colheita Tawnys sind in den vergangenen Jahren insbesondere in Portugal populär geworden.

Tawny Portweine Reserva

Tawny Reserva Portweine werden aus Trauben überdurchschnittlicher Qualität hergestellt. Der Jahrgang spielt hier keine Rolle. Tawny Reservas werden mindestens sieben Jahre im Eichenfass ausgebaut. Beim Alterungsprozess entwickeln sie eine rot-goldene Farbe. Es zeigt sich eine beachtliche Aromafülle wozu der Eichenausbau sein übriges tut. Reserva Portweine Tawny reifen in der Flasche nicht nach. Nach dem Öffnen bewahren sie über mehrere Monate ihre Qualität.

Weißer Portwein – White Ports

Herstellung von Weißem Portwein

Weißer Portwein ist weniger bekannt und verbreitet als sein rotes Pendant. Abgesehen davon, dass für Weiße Portweine weiße und rote Trauben als Rohstoff zum Einsatz kommen, ist die Herstellung von White Port identisch mit dem bereits beschrieben Herstellungsprozess der Ruby Portweine. Gelagert wird White Port meistens in Eichenfäßern – seltener im INOX-Tank – mit einem Fassungsvermögen von häufig mehr als 20.000 Litern. Bei der Verwendung von roten Trauben werden die roten Traubenschalen dem Traubenmost vor der Gärung entzogen.

Aussehen und Geschmack von weißen Portweinen

In der Regel sind weiße Portweine junge, fruchtige und süße Weine. Bei den weißen Portweinen spricht man von Porto Branco Seco (=weißer Portwein trocken), von Porto Branco Meio-Seco (weißer Portwein halbtrocken) und von Porto Branco Doce (weißer Portwein süß). Weiße Portweine sind meist goldgelb bis strohgelb. In den halbtrockenen und trockenen Portweinen sind dezente Noten von Karamell und Feigen zu erkennen. White Ports eigenen sich sehr gut für Cocktails. Die bekanntesten Cocktails aus weißen Portweinen sind der Caipiporto und der Portonic.  Ein White Port auf Eis ist ebenfalls ein Sommerdrink, den man empfehlen kann. Cocktail-Rezepte findet ihr in diesem Artikel.

Rosé Portweine – Porto Rosé

Die Herstellung von Rosé Portwein

Rosé Portweine sind relativ neu am Markt. Sie werden ähnlich wie Ruby Ports hergestellt. Die Schalen der Trauben werden dem Traubenmost bei seiner Gärung nach spätestens zwei Tagen entzogen. So wird verhindert, dass zu viele der roten Farbstoffe der Traubenschale in den Wein übergehen. Der Rosé Port erhält so seine brillierende rosa Farbe. Rosé Portweine werden nach dem Stoppen der Fermentation durch die Zugabe des Alkohols in großen, meist mehr als 20.000 Liter fassenden, Eichenfäßern oder INOX-Tanks gelagert. Die Lagerung dauert meist nur zwei Jahre.

Aussehen und Geschmack von Rosé Portweinen

Rosé Ports zeigen sich im strahlenden klaren Rosa, mal etwas heller mal etwas mehr ins rötliche gehend. Im Glas haben sie oft eine beeindruckende Lichtbrechung. Sie warten mit einer Fülle an fruchtig frischen Aromen auf. Sehr häufig sind Noten von Kirschen, Himbeeren und Erdbeeren zu schmecken. Im Mund sind die Rosé Portweine sanft und angenehm süß. Rosé Ports eignen sich nicht zum Lagern und man sollte sie jung, gekühlt oder auf Eis genießen. Rosé Portweine eigenen sich auch sehr gut für sommerliche Cocktails.

Die Geschichte des Portweins

Kein anderer Wein kann mit der langen Historie der Portweine mithalten. Im Dourotal wird mindestens seit den Römern, Weinabau betrieben. Im Mittelalter und der Neuzeit waren die Douroweine begehrtes Handelsgut. Um den Wein für längere Seetransporte zu konservieren begann man mit der Zugabe von hochprozentigem Weinbrand. Mitte des 18. Jahrhunderts, in der Ära des berühmten portugiesischen Ministers Marques des Pombal, wurde der Weinbau in der Douroregion modernisiert und als erste Weinbauregion der Welt begann man gemäß einheitlicher Qualitätsstandards zu produzierten. 1757 wurde das erste DOC Regelwerk der Welt ins Leben gerufen und die Portweinproduktion damit unter institutionelle Aufsicht gestellt. Daraus hervorgegangen ist das noch heute bekannte Portweininstitut. Portwein ist damit das älteste Getränk, das unter einheitlichen Qualitätsstandards hergestellt werden muss. Weitere Details zur langen Geschichte des Portweins gibt es mit einem Klick auf diesen Link.

Zu welchem Essen passt welcher Portwein?

Portweine sind, obwohl sie sehr vielfältig sind, eigentlich als klassische Aperitif-Weine bekannt. Das ist aber nur ein kleiner Teil der Wahrheit. Ja es ist richtig, dass ein junger Ruby Port ein exzellenter Appetitanreger ist. Aber auch die frischen Portwein-Cocktails sind hervorragende Aperitifs. Daneben gibt es viele Vorspeisen mit denen zum Beispiel ältere Tawnys hervorragend harmonieren. Hierzu zählt beispielsweise Gänseleberpastete. Andere Portweine wiederum sind geschmackvolle Begleiter von schokoladigen Desserts. Gehaltvolle Vintage Ports und schwere ältere Tawnys werden in England und Portugal auch als exklusive Digestifs genossen. Die bloße Rolle eines Aperitifs wird in Anbetracht der Vielfalt an Portweinstilen, dem bekanntesten Wein Portugals also nicht gerecht. Mehr Infos zum Thema Portwein und das passende Essen gibt des in diesem Artikel.

3 thoughts on “Ein kleines Portwein-Einmaleins

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