Blumen, grüne Küste, blaues Meer - die Azoren-Inse Terceira ist ein gutes Reiseziel für Wanderer. © Turismo dos Açores

Azoren-Inseln
Wie die Azoren zu einem der nachhaltigsten Reiseziele der Welt wurden

Intakte Natur, schonender Umgang mit Ressourcen und erneuerbare Energien: Die portugiesische Inselgruppe im Atlantik ist eine der weltweit 100 nachhaltigsten Tourismus-Destinationen.

Zum zweiten Mal nach 2014 stehen die Azoren auf der Liste der „Sustainable Top 100 Destinations“ der Welt. Auch die Unsesco hat die Inseln als „Welt-Geopark“ anerkannt. Dies sind Orte mit besonderem Wert im internationalen Maßstab und Regionen mit einer einzigartigen Landschaft, besonderen Fossil- oder Mineralfundstellen oder bedeutenden geologischen Formationen. Aktuell gibt es 120 Geoparks in 33 Ländern.

In Portugal selbst gibt es noch drei weitere Geoparks: den Naturtejo UNESCO Global Geopark, den Arouca UNESCO Global Geopark und den Terras de Cavaleiros UNESCO Global Geopark. Unter den anderen portugiesischsprachigen Ländern zählt auch Brasilien mit Araripe zu den Geopark-Mitgliedern.

Nachhaltigkeit auf den Azoren-Inseln

Der Grund warum die acht Azoren-Inseln im Atlantik bereits mehrmals in Folge für Ihr Engagement im Bereich Nachhaltigkeit ausgezeichnet worden sind, beschreibt die Jury wie folgt: „Diese Inseln verfügen über eine reichhaltige Biodiversität und ein intaktes Unterwasserleben, Naturregionen mit schonend angelegten Wanderwegen. Das Bewusstsein für eine intakte Umwelt wird schon in der Schule gelehrt. Die Nutzung erneuerbarer Energien ist weit verbreitet, die behutsame Nutzung der Wasserreserven wird durch einen Regionalplan unterstützt. Die nachhaltig ausgerichteten Tourismusbetriebe gewährleisten langfristig soziale und wirtschaftliche Errungenschaften.“

Der Lago Fogo auf der Azoren-Insel São Miguel. © Turismo dos Açores

Der Lago Fogo auf der Azoren-Insel São Miguel. © Turismo dos Açores

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